Kamilla – Outlet

Offenheit, Vielfalt und der tägliche Austausch

Von neuen Bekanntschaften, der Duz-Kultur bei Simplicity und einem Outlet, das gar nicht wirkt wie ein Fabrikverkauf.

Simplicity Career, Mitarbeiterin im Outlet berät Kunding

Als ich das erste Mal auf dem Weg zum Simplicity Campus war, habe ich zuerst das Outlet wahrgenommen. Das lag daran, dass ich direkt daran vorbeigefahren bin. Ich war sofort von der Größe angetan. Als ich dann vor dem Hauptgebäude stand, habe ich dieses als einen riesigen Design-Block empfunden. Ich war von der Schlichtheit überwältigt. Beim Eintreten ließ ich die ganzen Details auf mich wirken. Vor allem die Kunst, die hier überall eingebunden ist, hat einen tollen Eindruck hinterlassen.

Simplicity Career, Strickpullover gefaltet auf dem Tisch

Nach meinem Vorstellungsgespräch bin ich zum Outlet gefahren. Zuerst musste ich es auf mich wirken lassen und hatte nicht das Gefühl in einem Outlet zu stehen. Man kennt ja diese Outlet-Fabrikverkäufe und stellt sich darunter vor allem Massen von Ware vor. Das Outlet hier ist hingegen eher ein Shop, der zwei Labels verkauft und zugleich die Markenwerte widerspiegelt. Das war ganz eindeutig zu sehen.

Ich bin im November 2016 zum simplicity Team dazu gestoßen und habe vorher auf einer Premium-Fläche gearbeitet. Aber es fiel mir nicht schwer, ins Outlet zu wechseln. Das liegt vor allem daran, dass ich überzeugt bin, dass unsere Kunden den Unterschied zu anderen Shopflächen hier im Outlet gar nicht spüren.

Ich mag es sehr, dass ich hier jeden Morgen ein neues Team um mich herum habe. Die meisten Mitarbeiter wechseln sich in Schichten ab. Bevor sich das Outlet füllt, plane ich: Wer kommt heute? Wie kann ich das Team einteilen? Was sind die wichtigsten Dinge, die noch erledigt werden müssen. So ist kein Tag ist wie der andere und das gefällt mir. Es kommen immer wieder neue Themen auf mich zu und täglich neue Kunden mit anderen Bedürfnissen. Das macht die Arbeit so spannend.

Simplicity Career, Outlet mit Puppen und Kleiderständern

Mitarbeiter, die Lust haben und motiviert sind, können sich immer wieder ganz neu ausprobieren. So ist der Arbeitsalltag alles andere als monoton.

Im Outlet treffen wir uns täglich um viertel vor zehn mit allen Kollegen und besprechen den Tag. Natürlich erreichen wir dann nicht diejenigen, die erst zur zweiten Schicht erscheinen. Manche Mitarbeiter fangen erst um dreizehn Uhr an. Diese Kollegen werden dann einfach einzeln zu bestimmten Themen informiert.

Diese Vielfalt im Umgang mit Menschen und Themen spiegelt sich auch in meiner Arbeitsumgebung wider. Ich bin einerseits Outlet-Managerin, andererseits nehme ich aber auch darüber hinaus an anderen Projekten teil. Mitarbeiter, die Lust haben und motiviert sind, können sich immer wieder ganz neu ausprobieren. So ist der Arbeitsalltag alles andere als monoton.

Simplicity Career, Mitarbeiterin im Outlet beim Falten von einem Strickpullover

Natürlich gibt es auch eine Struktur. So fahre ich morgens erst mal ins Outlet. Es gibt keinen Tag in der Arbeitswoche, an dem ich nicht da bin. Bis zu zwei Tage die Woche verbringe ich auch im Hauptgebäude auf dem Campus, um beispielsweise die Personalplanung zu entwickeln. Das E-Commerce Team dort betreut ebenfalls unser Outlet und ist für das Warenmanagement zuständig. Mit diesen Kollegen tausche ich mich täglich aus. Entweder per Telefon oder persönlich. Besonders Kristina aus dem Warenmanagement OPUS ist dort meine Ansprechpartnerin. Einen eigenen Büroplatz im E-Commerce habe ich auch. Das ist genau die Vielfalt, die ich mag. Ich wechsle öfter meinen Arbeitsplatz und das befreit den Kopf und die Gedanken. Obendrein mag ich es sehr, über diesen Weg auch wieder andere Gesichter zu sehen und mich mit anderen Menschen auszutauschen. Aber auch so bin ich flexibel. Wenn im Outlet zu viel los ist und ich dringend gebraucht werde, verschiebe ich die Personalplanung im E-Commerce Büro. Wenn die Grundidee ist, dass ich montags und freitags im Büro bin, dann kann ich trotzdem individuell entscheiden, wie viel an diesen Tagen im Outlet los ist. So läuft alles möglichst stressfrei.

Das ist aber sowieso die Grundstimmung. Alle sind sehr offen, sehr nett und helfen, den Einstieg leicht zu machen. Ich denke, das liegt auch ein Stück weit an der Duz-Kultur bei Simplicity. Ich habe nie Angst Fragen zu stellen. Egal wen ich treffe. Seien es der Geschäftsführer oder die Vorgesetzten, alle duzen sich. Das finde ich toll. Ich muss mir die Frage, wen ich überhaupt ansprechen darf und wann, einfach nie stellen. Hier weiß ich definitiv: Egal wen ich anspreche, ich werde zur richtigen Person weiter verwiesen oder habe vielleicht sogar schon den richtigen Ansprechpartner gefunden.

Ich habe den Campus jetzt schon ins Herz geschlossen. Vor allem die Forest Lounge in der ersten Etage hat es mir angetan. Wenn ich mich hier hinsetze und auf den Wald schaue, dann sind meine Pausen noch entspannender. Oder ich nehme mir meinen Laptop mit und arbeite einfach eine Weile von hier.

Alle sind sehr offen, sehr nett und helfen, den Einstieg leicht zu machen. Ich denke, das liegt auch ein Stück weit an der Duz-Kultur bei Simplicity.

Simplicity Career, Mitarbeiterinnen im Outlet beim Falten von Kleidung

Solche Momente und auch das Programm um die Arbeit herum machen den Job so vielfältig. Mich interessiert zum Beispiel das Sportangebot sehr. Ich habe gerade diese Woche mitbekommen, wie sich die Kollegen getroffen haben, um gemeinsam zum Sportkurs zu gehen. Und dieses Teamgefühl, kombiniert mit der Möglichkeit direkt im Anschluss an den Job den Kopf frei zu bekommen, das möchte ich auch erleben.

Ein anderer toller Team-Moment sind die REKÜ Termine. Das steht für Revision der Kollektionsübergabe und ist so eine Art Seminar, bei dem wir noch mal lernen, wie einzelne Teile aus einer Kollektion besonders gut vermarktet werden können. Das ist super spannend. Der Abend wird dann mit tollem Essen, zum Beispiel einem 5-Gänge-Menü, abgeschlossen. Wir sitzen alle nochmal zusammen und besprechen auch ganz andere Themen als die Kollektion. Ich habe dort schon neue Bekanntschaften geschlossen. Das ist gerade für neue Kollegen sehr hilfreich. Die letzte REKÜ ist mir deshalb besonders im Gedächtnis geblieben.

Auch wenn keine REKÜ stattfindet, werden wir hier immer super lecker und gesund bekocht. Unser Foodteam ist einfach toll. Das Essen ist nicht nur super, es ist auch gut geeignet zum Nachkochen. Ich hab’s zum Teil schon ausprobiert und muss sagen: Die Rezepte sind echt inspirierend. Man merkt jeden Tag, wie viel Mühe sich unsere Köchinnen geben, dass uns das ganze Menü richtig gut schmeckt. Das Essen kann ich definitiv empfehlen.

Wer sich hier bewirbt, kann sich schon mal auf die Mittagspausen freuen. Wie es mit der Bewerbung klappt? Als Bewerber bitte nicht verstellen. Er oder sie sollten sie selber sein. Alles andere passt nicht zum Unternehmen. Ich habe schnell gemerkt, dass Simplicity darauf achtet, dass sich jedes Individuum entfalten kann. Es geht um die Stärken, aber auch um die Schwächen, die jeder nun mal hat. Die Stärken sollen ausgebaut werden und die Schwächen werden mit aufgenommen und versucht individuell zu vermindern. Das geht natürlich nicht, wenn sich Bewerber von Anfang an verstellen.

Es macht einfach Sinn Offenheit mitzubringen. Klar gehört es dazu, sich auch auf ein Bewerbungsgespräch vorzubereiten. Aber bitte nicht verkrampfen und an einer Idee festhalten. Hier hilft es auch, zwischendurch mal abzuwarten und zuzuhören. Was ergibt das Gespräch, wo führt es hin. Das ist der Schlüssel.

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